SCHICHTEN. STRAENGE. STOFFLICHKEITEN.



        DE
Die Ausstellung präsentiert Werke der Künstlerinnen Mirjam Elburn, Esther Hagenmaier und Simona Koch, in deren Arbeiten das Auseinandernehmen, Entschlüsseln und Dekonstruieren von Zeit, Raum, Material und Struktur mit Prozessen des Zusammenfügens, Verknüpfens und Konstruierens ineinander fließt.
        Mirjam Elburn verbindet handgefertigte und gefundene Objekte und Materialien. Sie arbeitet mit alten, zeitaufwändigen und handwerklichen Techniken, die traditionell mit weiblichen Tätigkeiten in Verbindung gebracht werden. Der Verfall, die Vergangenheit und die Zeit sind das eigentliche Material ihrer Arbeit.
        Zentrale Themen der künstlerischen Arbeit von Esther Hagenmaier sind Raum und Wahrnehmung. Mit einem erweiterten Fotografiebegriff erzeugt die Künstlerin Bilder, die das Sehen an sich thematisieren und die Grenzen des Mediums ausloten.
Simona Koch interessiert sich für die Spielarten des Lebendigen und erforscht spielerisch und spekulativ naturwissenschaftliche Rätsel mit künstlerischen Strategien. Im Besonderen spürt sie den unsichtbaren Lebensadern von Lebewesen und organischen Körpern nach.

13.12.2019–2.2.2020
Künstlerhaus Dortmund

Mirjam Elburn, Esther Hagenmaier und Simona Koch

Kuratiert von Denise Ritter
Ausstellungsansichten: Arbeiten von Mirjam Elburn
Fotos: Marcus Heider, Siegen und Hannes Woidich, Dortmund
Text: Denise Ritter




        EN 
The exhibition presents the work of the artists Mirjam Elburn, Esther Hagenmaier and Simona Koch. In their works the process of disassembling, decryption and deconstruction of time, space, material and structure flows into the process of putting together, combining and construction.
        Mirjam Elburn combines handmade and found objects and material. She works with old, time-consuming and artisanal techniques traditionally associated with female activities. Decay, the past and time are the real material of her work.
        Central themes of the artistic work of Esther Hagenmaier are space and perception. With an expanded concept of photography the artist generates images, which thematize seeing itself and explore the limits of the medium.
Simona Koch is interessted in the varieties of the living and explores natural science puzzles with artistic strategies in a playful and speculative manner. In particular she follows up the invisible lifelines of the creatures and the organic body.

13.12.2019—2.2.2020
Künstlerhaus Dortmund

Mirjam Elburn, Esther Hagenmaier and Simona Koch

Curated by Denise Ritter
Exhibition views: Works of Mirjam Elburn
Photos: Marcus Heider, Siegen and Hannes Woidich, Dortmund
Text: Denise Ritter